16 Okt

FSC-Gebühren sparen dank Gruppenzertifizierung

Neben vereinfachtem Zugang zur Zertifizierung bietet die FSC-Gruppenzertifizierung auch finanzielle Vorteile für die teilnehmenden Betriebe. Bei der Zertifizierungsgruppe Deutschland (ZGD) sind alle Nebenkosten im Pauschalpreis für die Teilnehmer eingerechnet, so auch die umsatzabhängigen  FSC-Verwaltungsgebühren. Diese sind für Gruppenteilnehmer beim FSC weit geringer als bei der FSC-Einzelzertifizierung.

Die externen Kosten für eine FSC-Zertifizierung setzen sich zusammen aus den Kosten für die Audittätigkeiten des Zertifizierers, dabei anfallende Reisekosten, administrative Kosten sowie einer Verwaltungsgebühr für den FSC (Annual Administration Fee, AAF). Spätestens seit der letzten Gebührenerhöhung mit Wirkung zum 1. Januar 2014 ist der Anteil der AAF-Gebühr an den gesamten Zertifizierungskosten erheblich. Unternehmen mit Umsatz zwischen 0,9 und 4,4 Mio. EUR Jahresumsatz mit Holz und holzfaserhaltigen Produkten zahlen 470 EUR jährlich. In der nächsten Größenklasse verdoppelt sich der Preis auf rund 945 EUR/Jahr. Bei der ZGD sind die AAF-Gebühren inklusive.

Im Gegensatz zur Einzelzertifizierung beinhaltet die Teilnahme an der ZGD neben den Kontrollen auch Beratungsleistungen wie Vorbereitung der Zertifizierung, Dokumente, Schulungen und Unterstützung bei der Durchführung von Korrekturmaßnahmen. Somit werden auch die betriebsinternen Kosten erheblich gesenkt. Beim Alternativsystem PEFC sind die umsatzabhängigen Gebühren (hier Notifizierungsgebühr genannt) für Teilnehmer an Gruppenzertifizierung genauso hoch wie für einzeln zertifizierte Betriebe.

Weitere Informationen zur Zertifizierungsgruppe Deutschland (ZGD) sind unter www.zgd.de zu finden.